| | | Diskussion/debate NSK State | |
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EA011521 Laibach Söldner


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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Mi Jul 20, 2011 6:28 pm | |
| Internetseite des temporären Staates "NSK STATE LIPSK" (Leipzig) mit zahlreichen Fotos, darunter die des Projekts "It´s a beautiful country": http://www.nsk-lipsk.de/NSK_Lipsk/NSK_STATE_LIPSK.html
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Website of the state "NSK STATE LIPSK" (Leipzig) containing a lot of of images and the project "It´s a beautiful country": http://www.nsk-lipsk.de/NSK_Lipsk/NSK_STATE_LIPSK.html |
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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Mi Jul 20, 2011 6:41 pm | |
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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Fr Jul 22, 2011 8:57 pm | |
| AUF NACH NSK! Erschienen in smile, dem "Schweizer Magazin über Internet, Lifestyle und Entertainment", Heft 3/98. http://www.wpluta.de/work/web/nsk.htm |
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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Mo Aug 01, 2011 10:00 pm | |
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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Di Aug 02, 2011 10:16 pm | |
| http://www.reanimator.8m.com/NSK/uniform.html
finde ich sehr interessant und vorallem sieht gut aus!
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|  | | Happy Admin

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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Mo Okt 24, 2011 1:15 pm | |
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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Do Jan 26, 2012 10:23 am | |
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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Sa Feb 18, 2012 1:22 pm | |
| http://www.passport.nsk.si/en/about_us |
|  | | EA011521 Laibach Söldner


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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Mi Feb 29, 2012 2:28 pm | |
| für interessierte hier nochmal der staatsvortrag des mitbürgers A. Nym von NSK-Lipsk / for all interested here again the reading of the citizen A. Nym from NSK-Lipsk (translation below): http://www.youtube.com/watch?v=UoLCi0oJKzc |
|  | | Happy Admin

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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Mi Feb 29, 2012 3:01 pm | |
| guter Vortrag! danke  |
|  | | Happy Admin

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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State Fr März 16, 2012 3:01 pm | |
| NSK State News March 2012 http://www.youtube.com/watch?v=9cihyh3gg0o |
|  | | cb_leipzig Laibach Söldner


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 | Thema: Zum Problem der Überidentifikation nach innen – Eine kritische Betrachtung So März 18, 2012 11:04 am | |
| Ein bisschen Theorie als Diskussionsgrundlage:
Zum Problem der Überidentifikation nach innen – Eine kritische Betrachtung
Die Zukunft des NSK-Staates wurde beim Bürgerkongress 2010 in Berlin kontrovers diskutiert. Letztendliches Ergebnis der Debatte war die - durchaus nicht unumstrittene - Fortsetzung des Staatskonstrukts in weitgehender Unabhängigkeit von den slowenischen Gründergruppen. Bis zu diesem Zeitpunkt bedeutete die Staatsbürgerschaft ein Bekenntnis zum Künstlerkollektiv NSK, was sowohl Interesse als auch Verständnis für die künstlerischen und politischen Strategien der Neuen Slowenischen Kunst voraussetzte. Diese Strategien waren stets an ihre temporalen Kontexte gebunden und allein schon dadurch permanenten Modifikationen unterworfen. Eine wesentliche Konstante war und ist die Laibachsche Ästhetik. Dass diese Praxis über Jahrzehnte und ungeachtet der massiven globalen Veränderungen gelingen konnte, zeugt von der Qualität der Neuen Slowenischen Kunst und von der Wirksamkeit ihrer Methode der Überidentifikation mit den aktuell bestehenden Verhältnissen. Von Anfang an war die subversive Kraft der NSK eng gekoppelt an ihre provokante Außenwirkung; die Reaktionen der Öffentlichkeit waren und sind integraler Bestandteil der Gesamtstrategie. Entscheidend für den Erfolg war die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Traumata des 20. Jahrhunderts und den mit ihnen einhergehenden Paradigmenwechseln. NSK war in dieser Hinsicht meist auf der Höhe der Zeit, die Themen und deren künstlerische Verarbeitung wurden fast immer äußerst zeitnah, manchmal mit etwas Bedenkzeit, den aktuellen Erfordernissen angepasst. Dies gilt (inhaltlich und musikalisch) für Laibachs Konzeptalben ebenso wie für die bildkünstlerischen und anderen Projekte der slowenischen Gründergruppen.
In diesem Kontext kann die Gründung des NSK-Staates zunächst als – nicht zuletzt werbewirksame - politische Aktion vor dem Hintergrund der neuen nationalstaatlichen Aufteilung Osteuropas in den frühen 90er Jahren angesehen werden. Der Erwerb eines Passes war anfangs im Grunde ein rein ideeller Akt. Als Passinhaber war man in die Lage versetzt, sich einer Gemeinschaft zugehörig fühlen, ohne jedoch aktiv in Erscheinung treten zu können. Erst die beunruhigenden massenhaften, auf kriminellen Falschinformationen basierenden Passbeantragungen aus Nigeria, machten ein Eingreifen der Gründer und ein allgemeines Umdenken notwendig. Die Folge war der Bürgerkongress in Berlin und die Neubewertung der Staatsidee. Der NSK-Staat, bis Oktober 2010 de facto ein Fanclub, wandelte sich in ein aus sich selbst heraus funktionierendes Kollektiv, das nunmehr in Anlehnung an die NSK-Traditionen und in Gemeinsamkeit mit den Gründergruppen dezentral agiert.
Insofern war das Phänomen der Überidentifikation mit dem NSK-Staat durch die betrogenen nigerianischen Passinhaber der Auslöser für die Neuorientierung des Staates selbst. Als NSK-Staatsbürger mag man dies begrüßen, der eigentlichen Strategie der Überidentifikation und ebenso der Idee des NSK-Staates – in seiner alten wie in seiner neuen Ausformung - widerspricht diese Tatsache jedoch hundertprozentig. Gleichwohl eröffnete dieses Paradoxon für ambitionierte Passinhaber völlig neue Möglichkeiten der Teilhabe am Staatsgeschehen.
Betrachtet man nun die aktuellen Aktivitäten innerhalb des NSK-Staates, sei es auf den entsprechenden Internetseiten und -foren, bei Facebook oder YouTube und auch bei der Rezeption verschiedener Folk-Art-Ausstellungen, ist zu konstatieren, dass sich, von Ausnahmen abgesehen, die gemeinschaftlichen Interessen nach wie vor massiv auf die Arbeit der Gründergruppen fokussieren. Die Überidentifikation der (aktiven) Staatsbürger richtet sich augenscheinlich eher nach innen, bezieht sich also grundsätzlich auf den NSK-Staat als solchen. Als Voraussetzung für ein weiter gehendes Handeln ist dies natürlich durchaus vorteilhaft. Will man jedoch dem Staat eine künstlerische, politische oder philosophische Strahlkraft nach außen verleihen, kann diese Praxis auf Dauer nicht genügen. Streng betrachtet, verkehrt sie das NSK-Prinzip auf diese Weise sogar in ihr Gegenteil.
Seit ihrem Auftauchen aus der slowenischen Subkultur konnte man die Wirkung der Neuen Slowenischen Kunst an ihrer Reibung an den jeweils relevanten gesellschaftspolitischen Fragen messen. Mit ihrer ungewöhnlichen Methode, bewusst auf jede oppositionelle Attitüde zu verzichten, sondern stattdessen die Rituale und Symbole der herrschenden Verhältnisse scheinbar frei jeglicher Ironie in die eigene Ikonografie zu integrieren, gelang es NSK über drei Jahrzehnte hinweg, äußerst effektiv zu provozieren und ihrem Gegenüber – Freund oder Feind – ein unsicheres Terrain zuzuweisen. Natürlich war die Brisanz ihrer Arbeitsweise in den 80er Jahren deutlich spürbarer als nach dem Zusammenbruch der osteuropäischen Diktaturen und dem Ende des Kalten Krieges. Der Bürgerkrieg in Ex-Jugoslawien, die Gründung neuer Nationalstaaten, die geopolitische Situation nach 9/11, die aktuellen Kriege, der EU-Anschluss großer Teile Osteuropas sowie der trotz seiner gegenwärtigen Verfallserscheinungen anhaltende Triumph des neoliberalen globalen Kapitalismus erforderten und erfordern neue Sichtweisen, Strategien und Utopien. Stellt man in Rechnung, dass gerade für viele Kunstschaffende, die sich inhaltlich mit ähnlichen Themen befassten, der Systemwechsel und das plötzliche Fehlen eines konkret benennbaren Gegners große Probleme mit sich brachten, kann man feststellen, dass die NSK-Protagonisten mit den genannten Veränderungen nach wie vor recht souverän umgehen. Trotz des momentan etwas auffälligen Trends die eigene Historie aufzuarbeiten (was angesichts der langjährigen Arbeit der NSK-Gruppen jedoch legitim ist), basiert die Wirkung und die Faszination der Neuen Slowenischen Kunst neben ihrer Treue zu den eigenen Prinzipien immer noch auf ihrer Unangepasstheit und ihrem Umgang mit den Fragen der Zeit. Wie am Anfang ihres Bestehens ist NSK als künstlerisch, politisch und philosophisch handelndes Kollektiv unbotmäßig und extrovertiert.
Die Situation des NSK-Staates bietet ein anderes Bild.
In der Regel wird die Relevanz von Staaten, ihrer Wirkung nach innen und außen, am Handeln ihrer Regierungen und an der Akzeptanz dieser Regierungen bei ihren Staatsbürgern gemessen. Der NSK-Staat verfügt über keine Regierung. Demzufolge liegt die Verantwortung für die Bedeutung des NSK STATE IN TIME ausschließlich in den Händen der Bürgerinnen und Bürger. Diese Chance kann im Kontext der gegenwärtigen weltweit zu konstatierenden Abkehr zahlloser Menschen sowohl von diktatorischen als auch von jahrzehntelang zementierten parteiendominierten parlamentarischen Regierungsformen nur als historisch betrachtet werden! Die geopolitischen Katastrophen, welche im Zuge des, sich ausschließlich an ökonomischen Belangen orientierenden globalen Neoliberalismus bereits eingetreten bzw. noch zu erwarten sind, haben das ohnehin zweifelhafte Vertrauen der Mehrheit in die politischen Eliten der Welt nachhaltig erschüttert. Die Reaktionen reichen von offenem Aufruhr bis hin zu Resignation und Rückzug ins Private. Im Gegensatz zu nahezu allen Staaten der Welt, kann man beim NSK-Staat von einer hohen Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit der Staatsidee ausgehen, die auf der Arbeit der slowenischen Gründergruppen basiert. Diese Idee für die Gegenwart und Zukunft mit Leben zu erfüllen, erfordert nun die Aktivitäten jedes Einzelnen, welche sich in ihrer Summe als kollektives Handeln manifestieren können.
Nicht jede Staatsbürgerin, nicht jeder Staatsbürger fühlt sich berufen, aktiv an der Gestaltung des Staates selbst mitzuwirken. Das ist normal und stellt kein Problem dar. Bedauerlich ist jedoch, dass der NSK-Staat es bisher kaum vermocht hat, gestaltend zu wirken. Der Großteil der Aktivitäten ist aus der Überidentifikation mit dem Staat selbst vornehmlich nach innen gerichtet. Nach wie vor klammert sich der Staat an Vergangenes, die Mehrzahl der aktiven Staatsbürger richten den Blick ausschließlich ins Zentrum, also auf die Protagonisten der Neuen Slowenischen Kunst, begleitet deren Aktionen, als wären es die eigenen und geben damit die Verantwortung, die sich aus den eigenen Möglichkeiten ergeben sollte, wieder in die Hände derer, die den Staat ohnehin seit dessen Gründung geprägt haben. Diese Überidentifikation nach innen kann weder im Interesse des NSK-Staates noch im Interesse der Gründergruppen sein. Während Laibach, IRWIN usw. als weltweit anerkannte und etablierte Künstler agieren und gerade durch diesen Status die Möglichkeiten der Neuen Slowenischen Kunst effektiv einzusetzen verstehen, zeigt der NSK-Staat (als Kollektiv frei entscheidender Bürgerinnen und Bürger) derzeit kaum Ambitionen, über die Unterstützung der Kerngruppen hinaus eigene Akzente zu setzen. Selbst wenn viele Passinhaber neben ihrem Interesse und ihrer Begeisterung für NSK politisch und/oder künstlerisch aktiv sind – was definitiv der Fall ist – hinterlässt dies momentan kaum Spuren in der Außenwirkung des NSK-Staates. Damit wird der Staat zu einem Rückzugsgebiet, zu einem auf Konsens gründenden Mikrokosmos, gleichsam zu einem globalen Heimatmuseum. Dieser Zustand stellt den Sinn des NSK-Staates als solchen infrage und - was ebenso fatal ist – bremst auf Dauer auch die Relevanz der Arbeit der NSK-Gründer, deren Erfindung der NSK-Staat schließlich ist.
Der NSK-Staat in seiner neuen Ausformung seit dem Berliner Bürgerkongress existiert noch keine zwei Jahre. Insofern wäre es verfrüht davon zu sprechen, dass der Staat bereits in eine Sackgasse geraten ist. Die Gefahr, in einer solchen, und damit in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, besteht aber durchaus. Den einzig richtigen Weg haben die Beschlüsse des Kongresses bereits vorgezeichnet: gefordert ist das Handeln und die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger selbst. Integrieren wir die eigenen politischen und künstlerischen Intentionen in das Wirken des NSK-Staates! Betrachten wir die Aktivitäten der Gründer als qualitativen Maßstab, nicht als ästhetische und ideologische Dogmen! Diese Praxis wird zu Kontroversen führen, denen der Staat bisher kaum ausgesetzt war. Doch gerade die zu erwartenden Debatten werden den NSK STATE IN TIME zu einem dynamischen Kollektiv wachsen lassen. Verpassen wir den Zeitpunkt einer Kurskorrektur wird der NSK-Passport wieder das sein, was er für viele bis 2010 gewesen ist – ein Fanclub-Ausweis. |
|  | | EA011521 Laibach Söldner


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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State So März 18, 2012 6:24 pm | |
| eine zugegeben umfangreiche, aber sehr tiefgehende und präzise Grundlagenanalyse. danke dafür.
Die tatsächlich anhaltend große Nähe der Staatsbürger zu den Gründergruppen und eine nicht unbedingt progressive, fälschliche Vermischung der neuen slowenischen Kunst mit dem NSK Staat ergibt sich auch aus der Tatsache, dass die meisten gerade erst über Laibach, etc. an den NSK Staat gelangen und dadurch eine Art Selektion der Staatsbürger stattfindet. Dem könnte tatsächlich nur durch eigenes öffentliches Auftreten der Staatsbürger durch nach außen gerichtete Aktionen begegnet werden. Die bisherigen Aktionen, ihren Wert in allen Ehren, zogen durch ihre Ausrichtung „nach innen“ jedoch oft nur diejenigen an, die sowieso bereits mit dem Thema vertraut waren. Diejenigen, die sich tatsächlich dort das erste Mal mit NSK im physischen Sinne befassten, konnten im persönlichen Gespräch eine leichte Enttäuschung nicht verbergen, erscheint doch NSK im Internet ziemlich monumental, was ebenfalls auf den Einfluss Laibachs, etc. zurückgeführt werden könnte. Die logische Konsequenz wären öffentlichkeitswirksame Aktionen aus dem NSK Staat HERAUS. Nur so erscheint es möglich Staatsbürger aus anderen kulturellen Bereichen zu gewinnen, die vielleicht sogar mit der laibachschen Ästhetik nichts anfangen können, dafür jedoch mit der Grundidee: der utopischen Vorstellung eines Staates ohne Regierung, Gesetzte, Territorien,... und dem gleichzeitigen Versuch ihn zu materialisieren.
Doch gerät man bereits hier an einen Widerspruch. Werbung mit dem Ziel größte Aufmerksamkeit und Zustimmung zu finden kann nicht im Sinne einer utopischen Staatsidee sein, sondern würde die Einreihung zwischen all die Organisationen oder gar Unternehmen bedeuten, die um die Gunst der Masse buhlen und dabei die eigenen Prinzipien und Ideale verwässern lassen (müssen).
Ein Mittelweg müsste gefunden werden, also der Kontakt nach außen unter gleichzeitiger Berücksichtigung, dass die Utopie bleibt was sie ist, ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft aus unserer Realität heraus und das geht nun mal, Demokratie in Ehren, nicht mit der Masse.
Plakataktionen wie „time for a new state“ bieten dafür Potential. Keine Erklärung, kein Überzeugen, kein Bewerben. Der Betrachter entscheidet selbst ob er weiter gehen will oder nicht, das Internet macht schließlich den Rest. Wichtig wäre es Menschen zu gewinnen die den Glauben an die Utopie teilen. Ästhetik, politische Überzeugungen, Religion, etc. sind schließlich zweitrangig. Der Staat ist leer und wird durch die Interpretationen seiner Bürger gefüllt.
-the NSK state doesn`t offer anything practical [...] but it offers more...-
Wenn es gelingt ähnlich der neuen slowenischen Kunst, aus dem Kollektiv heraus kommentierend in den Alltag der Menschen einzugreifen, und ein sich selbst „verneinender“ Staat bietet Potential gehört zu werden, wäre ein großer Schritt Richtung ernsthafter Etablierung als kollektive Organisation geschaffen und eine Abkehr vom „Fanclub“.
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|  | | Happy Admin

Anzahl der Beiträge: 194 Anmeldedatum: 12.07.11 Ort: Sachsen / Deutschland
 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State So März 18, 2012 6:37 pm | |
| Ich finde den begriff "Fanclub" komisch im zusammenhang mit NSK. Ich muss zu geben das ich als ich vor ein paar jahren anfing Laibach zu hören, nichts oder kaum über NSK wusste, ich wusste nicht mal von der existenz ..... diesbezüglich bin ich froh das ich den weg zu NSK über Laibach gefunden habe. Und mir dadurch weitere wege aufgezeugt wurden. |
|  | | EA011521 Laibach Söldner


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 | Thema: Re: Diskussion/debate NSK State So März 18, 2012 7:09 pm | |
| das ist ja auch nicht schlimm und wie die meisten hatte ich auch zuerst kontakt zu Laibach. Aber richtig selbstorganisierte NSK Staatsveranstaltungen, also ohne die Regie von Laibach oder Irwin gibt es erst seit wenigen Jahren, weshalb der begriff fanclub zwar etwas überspitzt ist, aber dahingehend passt, dass die staatsbürger zu der zeit nichts anderes taten als fans einer gruppe, also keine eigenen projekte starteten. und ich merk schon wieder, dass ich gefährlich viele verallgemeinerungen verwende^^ |
|  | | | | Diskussion/debate NSK State | |
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| | Veranstaltungen | | 1st NSK Folk Art Biennale |
| Tourdaten 2012 |
WE COME IN PEACE
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27.03.2012 Helsinki
29.03.2012 Gothenburg
30.03.2012 Copenhagen
01.04.2012 Dresden
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04.04.2012 Lodz
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07.04.2012 Lausanne
08.04.2012 Paris
10.04.2012 Glasgow
11.04.2012 Birmingham
12.04.2012 Manchester
14.04.2012 London
20.04.2012 Ljubljana
21.04.2012 Maribor
09.05 2012 Serbia
08.06.2012 Rokajfest
09.06 2012 Belgrade
23.06.2012 Carniola Festival
13.07.2012 Kortrijk
14.07.2012 Frankfurt am Main |
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